Detox-Smoothie-Kur

Erfahrungsbericht → 3 Tage Entgiftungskur

Detox Smoothie Kur Erfahrungsbericht Schauspielerin Sina MonaeFast Food, Kaffee, Nikotin, Alkohol oder Süßigkeiten – wir alle kennen sie, die kleinen Ernährungssünden des Alltags. Hinzu kommen den Körper belastende Komponenten, wie Stress, Abgase oder auch UV Strahlen. All dies kann unser Befinden negativ beeinflussen. Physiologisch ist unser Körper durchaus in der Lage belastende Stoffe auszuscheiden. Leber und Nieren arbeiten täglich rund um die Uhr, um unseren Körper von belastenden Giftstoffen zu befreien. Werden es jedoch zu viele, kann es langfristig zu einer Überlastung kommen. Das Ergebnis: Wir fühlen uns träge, müde und antriebslos, leiden unter Krankheitsbildern wie Verdauungsbeschwerden, Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen, Allergien, Burnout, Abgeschlagenheit und weiterem Unwohlsein.

Alles Gründe, eine Entgiftungs- oder auch Detox-Kur durchzuziehen und unseren Körper zu entlasten. Der Begriff Detox kommt von Detoxifikation und bedeutet eigentlich nichts anderes als eine Entgiftung des Körpers durch den tagelangen Verzicht auf „schlechte und belastende“ Nahrung. Auf dem Ernährungsplan steht für diese Zeit ausschließlich gesunde, leichte Kost, sowie viel Bewegung.

Bestens geeignet für eine Entgiftungskur sind Detox-Smoothies. Sie sind eine leckere und einfache Möglichkeit, dem Körper genau die Nährstoffe zuzuführen, die er braucht, und dabei gleichzeitig den Organismus zu entlasten. Bei einer Detox-Smothie-Kur wird die feste Nahrung durch gesunde Smoothies ersetzt. Sie helfen, den Magen-Darm-Trakt zu entlasten und regen den Stoffwechsel an.

Es gibt natürlich viele verschiedene Methoden zu entgiften. Aus oben genannten Gründen hatte ich mich jedoch für die Detox-Smoothie-Kur entschieden. Für mich klang der komplette Verzicht auf feste Nahrung zwar etwas merkwürdig, aber da ich offen für Neues bin, wagte ich mich an eine Kur mit Detox-Smoothies. Drei Tage ernährte ich mich von Smoothies aus rohem Gemüse, verschiedenen Obstsorten und vielen anderen gesunden Zutaten. Das Abnehmen stand für mich nicht im Vordergrund, aber wer möchte, verliert durch die Detox-Smoothie-Kur auch ganz nebenbei ein paar störende Pfunde.

Im Vorfeld hatte ich mir zunächst über verschiedene Quellen einige Informationen besorgt und deckte mich einen Tag vor meiner Detox-Kur mit allen notwendigen Obst- und Gemüsesorten (möglichst in Bio- Qualität), sowie Nüssen, Gewürzen und sonstigen Lebensmitteln der Zutatenlisten ein. Was ebenfalls während der Entgiftungskur wichtig ist: Viel Wasser und Kräutertees! Die Smoothies werden als vollwertige Mahlzeit angesehen und nicht als Getränk. Somit ist es ausgesprochen wichtig, zusätzlich ausreichend zu trinken.

Detox-Smoothie-Kur – erster Tag

Der Tag startet heute für mich mit heißem Ingwerwasser. Etwa eine Stunde nach dem Aufstehen genieße ich zum Frühstück einen Süßkartoffel-Smoothie, der mich erstaunlich sättigt. Süßkartoffeln haben übrigens sehr viele Mineralien, dazu Eisen und Kalium – und Süßkartoffeln dürfen roh verzehrt werden. Nachdem ich einige Stunden unterwegs war genieße ich Mittags einen Brokkoli-Smoothie und merke einen Leistungsabfall in Form von Müdigkeit, außerdem fühle ich mich schlapp. Daran ändert auch der Spinat-Smoothie am Nachmittag nichts. Nach einer kleinen Ruhephase, die man sich übrigens immer während einer Entgiftungskur nehmen sollte, gehe ich für einen Spaziergang mit dem Hund raus an die frische Luft. Das tut trotz der Kälte richtig gut! Am Abend schaffe ich nur einen Teil des Hot-Carrot-Smoothies und gehe früh insBett, da ich das dringende Bedürfnis nach Schlaf verspüre. Ganz ehrlich, den ganzen Tag, ohne ein bischen was zu kauen, stellt sich bei mir wirklich als schwierig heraus. Dennoch geht der erste Detox-Tag motiviert zu Ende, denn großen Hunger habe ich über den Tag hinweg nicht gehabt und so freue ich mich auf Tag 2.

Detox-Smoothie-Kur – zweiter Tag

Die Detox-Smoothie-Kur macht sich bereits bemerkbar. Es sind einige Nebenwirkungen zu spüren: Ich habe sehr unruhig und daher kaum geschlafen, außerdem stehe ich mit Kopfschmerzen auf und mein Kreislauf ist ziemlich im Keller. Als Start in den Tag bereite ich mir mein Ingwerwasser zu. Erstaunlicherweise habe ich gar keinen Hunger. Trotzdem gibt es einen Frühstücks-Smoothie mit Mango, denn ich möchte später nicht vom Heißhunger überrascht werden. Bis etwa 14 Uhr verspüre ich keinen Hunger und so nehme ich den Mittags-Smoothie erst am späten Mittag zu mir. Der Bananen-Smoothie ist ausgesprochen lecker und ich könnte gleich mehrere davon trinken, aber das steht leider nicht auf dem Detox-Plan. Nach einem langen Spaziergang mit Hund fühle ich mich noch immer schwach und meine Kopfschmerzen wollen nicht weichen. Den nachmittaglichen Smoothie lasse ich ausfallen – ich bin noch viel zu satt von heute mittag. Der abendliche Hot-Salad-Smoothie wird mit heißem Wasser übergossen und ich muß mich ein wenig anstrengen, um die ganzen 0,75 l auszutrinken. Auch wenn ich mich nach den Smoothies wirklich gesättigt fühle, merke ich am Ende des zweiten Tages, dass es mir immer schwerer fällt, nur zu trinken. Dennoch bleibe ich stark und bin stolz auf mich, denn in den beiden ersten Detox-Tagen habe ich mir keine einzige Naschsünde erlaubt! Wieder gehe ich früh ins Bett, weil mir bereits gegen 21 Uhr die Augen zufallen, hinzu quälen mich die Kopfschmerzen und massive Kreislaufprobleme.

Detox-Smoothie-Kur – dritter Tag

Der dritte Tag startete nach einer unruhigen Nacht erneut mit Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen, außerdem habe ich leichte Magenprobleme und fühle mich gerädert und schlapp. Auch heute beginnt der Tag mit heißem Ingwerwasser und da ich Hunger verspüre, gibt es kurz darauf zum Frühstück einen Möhren-Smoothie, der sich als ausgesprochen schmackhaft erweist. Obwohl ich nicht hungern muß, sehne ich mich immer mehr danach, mal wieder feste Nahrung zu mir zu nehmen. Wobei: Würde man mich mit einem meiner sonst üblichen Lebensmitteln locken wollen, hätte ich nicht wirklich Appetit darauf. Also trinke ich tapfer mein Ingwerwasser und meine Kräutertees und wundere mich darüber, wie zufrieden mein Körper damit zu sein scheint. Irgendwie fühle ich mich sogar satter als sonst. Nach einem ausgedehnten Spaziergang mit Hund erreicht mich ein kleines Hungergefühl und ich kann es kaum erwarten mir meinen Apfel-Petersilien-Smoothie zuzubereiten, der nicht nur lecker, sondern auch sättigend ist. Kreislaufbeschwerden habe ich keine mehr, aber so richtig fit fühle ich mich auch nicht, außerdem bin ich schnell reizbar. Aber im Grunde bin ich froh, daß sich die „Entgiftungserscheinungen“ in Grenzen halten. Am Nachmittag beruhige ich meinen aufsteigenden Hunger mit einem köstlichen Glas Erdbeer-Smoothie. Bis zum Abend-Smoothie gönne ich mir eine Runde an der frischen Luft und anschließende Ruhezeit. Der letzte Smoothie meiner kleinen Entgiftungskur ist ein Hot-Banana-Smoothie, den ich nochmal ganz bewußt genieße!

Geschafft!!!!

Vor drei Tagen hätte ich nicht geglaubt, daß ich gar ein wenig traurig über das Ende meiner Smoothie-Detox-Kur sein würde. Die ersten zwei Tage waren extrem anstrengend für den Körper und die Psyche und der gewollte Verzicht auf feste Nahrung eine große Überwindung für mich. Schon deshalb bin ich sehr stolz, dass ich trotz der aufgetretenen Nebenwirkungen durchgehalten habe! Ich fühle mich sehr gut, befreit und ich glaube, meine Jeans sitzt ein klein wenig lockerer. Diese drei Detox-Tage waren eine gute Zeit, um meine Ess- und Lebensgewohnheiten zu überdenken. Für mich steht fest, daß ich zuküntig mindestens dreimal in der Woche mein Frühstück durch einen Smoothie ersetzen und die kurze Detox-Kur mindestens zweimal im Jahr durchführen werde. So kann ich meinen Körper weitaus mehr mit vielen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgen, den Säure-Basen Haushalt ins Gleichgewicht bringen und profitiere außerdem von einem Energieschub.

Tipps:
Ingwerwasser bereitet ihr zu, indem ihr ein etwas daumengroßes Stück Ingwer schält, fein zerkleinert und mit kochendem Wasser überbrüht, dann 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und in eine Thermoskanne umfüllen – so bleibt das Ingwerwasser über viele Stunden heiß.

Der Körper benötigt Zeit und Ruhe, um runterzukommen und die laufende Veränderung zu verarbeiten. Deshalb empfehle ich euch, die Detox Kur an einem Wochenende – am besten am Samstag – zu beginnen und ggfs. den Montag frei zu nehmen, schon allein deshalb, weil man im Alltag nicht durch eventuelle Entgiftungserscheinungen wie Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit beeinträchtigt werden will.

Alle leckeren Verlockungen solltet ihr für die Zeit der Detox-Kur besser wegräumen. So werdet ihr weniger dazu verleitet, an Leckereien in jeglicher Form zu denken, geschweige denn, euch Ausnahmen zu erlauben.

Was bei Durchhängern wirklich gut hilft, ist Bewegung an der frischen Luft. Übrigens sind Nebenerscheinungen wie Müdigkeit, Kreislaufprobleme oder frösteln völlig normal während des Reinigungsprozesses des Körpers.

Mit einer 3-Tage-Detox-Smoothie-Kur zu beginnen ist optimal, denn es ist besser, zunächst ein kurzes Ziel zu erreichen, als bei einem langen Ziel zu scheitern. Wer gut damit zurecht kommt, der kann die Smoothie-Detox-Kur problemlos verlängern, da der Körper alle wichtigen Nährstoffe bekommt.

Am Ende der Detox-Smoothie-Kur ist es ratsam, langsam mit der Aufnahme von fester Nahrung zu beginnen und nicht sofort wieder in alte Muster zu verfallen. Detox-Smoothies sollten auch nach der Kur einen Platz in der täglichen Ernährung finden, um den positiven Effekt zu verlängern.

Herzliche Grüße
Sina Monae
Schauspielerin & Senior Model für  TV | Film | Werbung

Habt ihr eine solche oder ähnliche Entgiftungs-Kur auch schon einmal durchgeführt?
Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht?



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3 thoughts on “Detox-Smoothie-Kur

  1. Wow…ehrlich gesagt bin ich total beeindruckt dass Du diese Kur durchgehalten hast.Mein Kompliment,denn das würde ich nicht schaffen weil der Kaffeeverzicht würde mir schon arg zusetzen geschweige denn nichts kauen können.Bin stolz auf Dich.

  2. Wow du bist so stark, ich weiß nicht, ob ich drei Tage auf feste Nahrung verzichten könnte, ich denke ich würde schon am ersten Abend wirklich der Versuchung erliegen und etwas festes zu mir nehmen…aber ich frage mich auch, ob man das Obst und Gemüse, dass man in die Smoothies tut nicht einfach so verzehren kann? Glaube das wäre sogar einfacher für mich. Ich unterstütze meinen Körper bei der Entgiftung durch Glutathion. Das fördert die natürlichen Entgiftungsprozesse im Körper und ist für mich im Alltag leichter durchzuführen als Entgiftungskuren. Aber ich denke ich werde mal eine Rohkost-Kur für 1 Woche versuchen, das finde ich auch total spannend. 🙂

    LG, Loretta

    1. Hallo Loretta,

      vielen Dank für Deinen interessanten Kommentar und Deine Empfehlung. Smoothies sind u.a. deshalb so gesund, weil sie breiig verzehrt werden. Dem Magen- und Darmtrakt wird viel Arbeit abgenommen und er kann die zugeführten Nährstoffe und Vitamine deutlich leichter verarbeiten. Insofern ist eine Rohkostkur keine wirkliche Alternative.

      Wenn Du magst schau mal auf meineen Block Lecker Essen und Trinken. Dort findest Du viele Anregungen für leckere Smoothies!

      Viele Grüße, Sina

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